Die Lese-Recht-Schwäche bezeichnet eine im frühen Grundschulalter
auftretende Lernstörung, die speziell die Lese- und
Rechtschreibfertigkeiten stark beeinträchtigt. Die Ursache dafür kann
sowohl eine vererbte als auch erworbene Hirnfunktionsstörung sein, die
die Wahrnehmung, Verarbeitung oder Speicherung von Informationen
erschwert.
Betroffenen Kindern fehlt es an erfolgreichen Strategien zum Erlernen des
Lesens und Schreibens.
Trotz gemeinsamer Merkmale gibt es nicht die eine Lese-Recht-Schreibschwäche.
Jedes Kind ist einzigartig und hat seine individuellen Schwierigkeiten.
Ohne gezielte Förderung bleibt die Lernstörung bestehen und führt auf
Grund ihres belastenden Verlaufs zu einer negativen Entwicklung im
sozialen und emotionalen Bereich.
Merkmale, die häufig auftreten …
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Schwierigkeiten einem Laut den richtigen Buchstaben zu zuordnen |
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Schwierigkeiten beim Zusammenschleifen einzelner Buchstaben |
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Ähnliche Laute (d-t, g-k, b-p) werden nicht unterschieden |
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Ähnliche Zeichen, Buchstaben (b-d, p-q, u-n) werden nicht unterschieden |
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Buchstaben und Wörter werden ausgelassen, verdreht, hinzugefügt, vertauscht oder ersetzt |
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Geringe Lesegeschwindigkeit |
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Verlieren der Leseposition, Satz oder Zeilenbeginn wird nicht gefunden |
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Gelesenes wird nicht verstanden, kann nicht wiedergegeben werden und es können keine Schlussfolgerungen gezogen werden |
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Massiv fehlerhafte Spontanschreibung |
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Das gleiche Wort wird immer wieder anders fehlerhaft geschrieben, aber auch mal richtig |
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Beim Abschreiben von Texten hohe Fehlerzahl |
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Extreme Anstrengung beim Lesen und Schreiben führt zu Erschöpfung und fehlender Aufmerksamkeit |
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Verstärktes Üben führt nicht zu einer Verbesserung der Leistung! |