LERNraum
Praxis für individuelles Lernen
Krefelder Str. 19, 10555 Berlin
Hiltrud Vodegel
Diplom-Pädagogin / Lerntherapeutin
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030 393 1808 (AB)
0157 7198 1061
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Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS, Legasthenie)
Die Lese-Recht-Schwäche bezeichnet eine im frühen Grundschulalter auftretende Lernstörung, die speziell die Lese- und Rechtschreibfertigkeiten stark beeinträchtigt. Die Ursache dafür kann sowohl eine vererbte als auch erworbene Hirnfunktionsstörung sein, die die Wahrnehmung, Verarbeitung oder Speicherung von Informationen erschwert.
Betroffenen Kindern fehlt es an erfolgreichen Strategien zum Erlernen des Lesens und Schreibens.
Trotz gemeinsamer Merkmale gibt es nicht die eine Lese-Recht-Schreibschwäche. Jedes Kind ist einzigartig und hat seine individuellen Schwierigkeiten. Ohne gezielte Förderung bleibt die Lernstörung bestehen und führt auf Grund ihres belastenden Verlaufs zu einer negativen Entwicklung im sozialen und emotionalen Bereich.
Merkmale, die häufig auftreten …
Schwierigkeiten einem Laut den richtigen Buchstaben zu zuordnen
Schwierigkeiten beim Zusammenschleifen einzelner Buchstaben
Ähnliche Laute (d-t, g-k, b-p) werden nicht unterschieden
Ähnliche Zeichen, Buchstaben (b-d, p-q, u-n) werden nicht unterschieden
Buchstaben und Wörter werden ausgelassen, verdreht, hinzugefügt, vertauscht oder ersetzt
Geringe Lesegeschwindigkeit
Verlieren der Leseposition, Satz oder Zeilenbeginn wird nicht gefunden
Gelesenes wird nicht verstanden, kann nicht wiedergegeben werden und es können keine Schlussfolgerungen gezogen werden
Massiv fehlerhafte Spontanschreibung
Das gleiche Wort wird immer wieder anders fehlerhaft geschrieben, aber auch mal richtig
Beim Abschreiben von Texten hohe Fehlerzahl
Extreme Anstrengung beim Lesen und Schreiben führt zu Erschöpfung und fehlender Aufmerksamkeit
Verstärktes Üben führt nicht zu einer Verbesserung der Leistung!